Die 7 häufigsten Ängste vor einem Boudoir-Shooting und warum sie unbegründet sind

Ein Boudoir-Shooting ist für viele ein grosser Schritt. Nicht, weil es kompliziert ist, sondern weil es persönlich ist. Es geht darum, sich zu zeigen.

In Gesprächen vor Shootings höre ich häufig ähnliche Gedanken und Fragen. In diesem Beitrag möchte ich auf die häufigsten Ängste und warum sie in den meisten Fällen nicht real sind.

1. Ich bin nicht fotogen

Das ist mit Abstand die häufigste Aussage. Viele glauben, sie seien „nicht gemacht für Fotos“.
Das ist jedoch keine Eigenschaft, die man einfach so besitzt, sondern das Ergebnis von Licht, Perspektive und Posing.

Du musst nicht wissen, wie du posierst oder wie du schauen sollst. Dabei unterstütze ich dich und leite dich an.
Ich leite dich durch das Shooting und versuche dir klare und einfach Anweisungen zu geben.

2. Ich fühle mich unsicher in meinem Körper

Diese Unsicherheit ist völlig normal. Kaum jemand kommt mit dem Gefühl ins Shooting, „perfekt“ zu sein. Boudoir-Fotografie hat aber nichts mit Perfektion zu tun. Es geht darum, dich so zu zeigen, dass du dich darin wiedererkennst und das aus einer Perspektive, die du vielleicht noch nicht kennst. Viele Kundinnen sind überrascht, wie anders sie sich auf den Bildern wahrnehmen. Sei nicht zu streng mit dir.

3. Ich bin noch nie vor einer Kamera gestanden

Das brauchst du auch nicht. Ein Boudoir-Shooting ist kein Modeljob und keine Performance-Show. Du hast niemanden was zu beweisen ausser dir selbst.

Du musst nichts „können“. Es reicht, wenn du da bist und dich darauf einlässt und dabei sogar etwas Freude verspührst.
Der Rest entsteht im Prozess Schritt für Schritt und ohne Druck.

4. Ich weiss nicht, was ich anziehen soll

Auch das ist eine häufige Unsicherheit und gleichzeitig eine der einfachsten zu lösen. Vor dem Shooting besprechen wir gemeinsam, welche Outfits zu dir passen. Oft sind es gerade die einfachen Dinge, die am besten funktionieren: ein Hemd, schlichte Lingerie oder ein reduzierter Look. Es geht auch hierbei nicht darum, möglichst viel zu zeigen, sondern das Richtige für dich und mit was du dich wohlfühlst.

5. Das wird peinlich

Diese Sorge ist nachvollziehbar, vor allem wenn man noch nie ein solches Shooting gemacht hat. In der Praxis ist es meist genau das Gegenteil. Die Atmosphäre ist ruhig, respektvoll und professionell. Es gibt keinen Druck (ausser den, den du dir selbst aufbürdest), keine Erwartung und auch keine Bewertung. Nach kurzer Zeit tritt die Kamera in den Hintergrund und du konzentrierst dich nur noch auf dich selbst und das Gefühl von Unsicherheit schwindet.

6. Was passiert mit meinen Bildern

Eine sehr wichtige Frage und dazu völlig berechtigt. Deine Bilder gehören dir. Sie werden nicht veröffentlicht, nicht weitergegeben und nicht verwendet, ohne deine ausdrückliche Zustimmung.
Diskretion ist im Boudoir-Bereich keine Option, sondern Voraussetzung.

Du entscheidest, was mit deinen Bildern passiert. Immer.

7. Ich weiss nicht, ob ich mir das zutrauen kann

Das ist vielleicht die ehrlichste aller Aussagen und sehr reflektiert (Kudos dafür schon mal).
Und genau hier liegt oft der Kern.

Ein Boudoir-Shooting erfordert Mut. Es erfordert eher die Bereitschaft, sich auf etwas Neues einzulassen und sich selbst so zu sehen wie man ist. Und du bist schön, genau so wie du bist und das darfst du auch fühlen und sehen dürfen.

Fazit

Ängste vor einem Boudoir-Shooting sind normal.
Aber sie basieren selten auf der Realität des Shootings selbst, sondern auf Vorstellungen davor. Wenn du dich darauf einlässt, entsteht jedoch meistens etwas sehr tolles und hoffentlich ein Event, welcher in Erinnerung bleibt.

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